Sabine Kupfer Mediation

Über mich

Geboren in Venezuela, aufgewachsen in Stuttgart und in Ingolstadt habe ich schon früh lernen dürfen, die Gefühle und Bedürfnisse der Menschen um mich herum wahrzunehmen. Jeder Umzug hat mir gezeigt, dass hinter jedem Verlust auch ein Neuanfang steckt. Indem ich immer mehr gelernt habe, auf Menschen zuzugehen, sie wahrzunehmen und zu spüren, was hinter den vordergründigen Wünschen steckt.

Das ist nicht immer einfach, denn auch ich selbst bin eine Frau, die viel und intensiv ihre Gefühle spürt und auch gerne unterdrückt und dann sehr emotional werden kann. Oft hatte ich auch das Problem, dass ich nicht wusste, ob ich nun meine Gefühle oder die Gefühle der Personen um mich herum wahrnehme.

Wunsch nach friedvollem Miteinander

Ich sehne mich nach einem friedvollem und gemeinsamen Miteinander. Diese Sehnsucht ist den meisten sicherlich nicht unbekannt. 

Ich habe aus diesem Grund oft Konflikte umlaufen, sie ignoriert oder gleich ganz verdrängt. Harmonie und "Frieden" waren mir wichtiger, im Beruf, im Privatleben.

Nein, das geht nicht lange gut. Ich habe das lernen dürfen, auf die harte Art, als ich schon mehrere Jahre im Berufsleben war und als Abteilungssekretärin meine ersten Hürden genommen hatte und mein damaliger Chef früher als erwartet ersetzt wurde. Für mich hatte sich alles gewandelt, ich kam von jetzt auf nachher mit vielem nicht mehr klar. Bis zu dem Tag, an dem ich dem neuen Chef angesprochen habe, was mich bewegt, was meine Konflikte, meine Herausforderungen mit ihm sind.

Das war ein Hallo!-Erlebnis! DAS geht!!!

Konflikte und Streit gibt es immer!

Ich habe nur für mich entdeckt, wie ich mit dem umgehen möchte. Denn hinter jeder Auseinandersetzung steht immer auch eine Chance, eine Chance auf einen Neubeginn, eine Chance, die Beziehung zu überdenken. Wie die Lösung aussieht, kann man vorher manchmal nur erahnen.

Verkauf meines Geschäftsbereichs

Ich war ingesamt über 20 Jahre als Sekretärin, Abteilungsassistentin, Direktionsassistentin, Personal Assistant, Geschäftsführersekretärin und zuletzt als CEO-Assistentin in einem schwäbischen Großunternehmen tätig.

Umso schlimmer die Information vor einigen Jahren, als die Information herausgekommen ist, dass der Geschäftsbereich, in dem ich gearbeitet habe, verkauft wird. Für mich war der Verkauf an sich nicht das Schlimme, sondern die Art, wie mit Mitarbeitern umgegangen wird.

Außerdem war für mich das Erahnen einer Lösung während des Verkaufsprozesses der erste Schritt dahin, Mediatorin zu werden. So viele Vorgänge wurden bis ins Unendliche durchdiskuttiert und oft auch mit harten Bandagen erkämpft. Ich habe mich hier oft gefragt, ob es nicht auch andere Lösungen gibt. Das fragte ich mich besonders dann, wenn ich das Gefühl hatte, über meinen Kopf hinweg werden Dinge entschieden und mir bleibt nur die Option "friss oder stirb!".

Lösungen suchen

Ich habe begonnen, nach Lösungen zu suchen und habe für mich die Chance aus diesem Verkauf ergriffen, was vollkommen anderes zu machen. Die vielen Jahre als Assistentin waren und sind dabei für mich von großem Vorteil, denn hier wurde ich geschult, zu vermitteln, bei Krisen und Konflikten Ruhe zu bewahren und immer einen Weg zur Lösung zu suchen. Dabei hat mir immer geholfen, dass ich gut zuhören kann und auch gerne anderen Menschen zuhöre. Lösungen gibt es immer, manchmal kann auch die Beendigung einer Beziehung eine Lösung sein. Das zu lernen hat mich viel Überwindung gekostet. Und doch, meine Lösung war, die Beziehung zu dem Großunternehmen, in dem schon mein Vater gearbeitet hatte und Teile meiner Familie noch immer beschäftigt sind, zu beenden. Ich bin in das neue Unternehmen mit gegangen und habe mich gleichzeitig an der Universität Stuttgart, Koordinierungsstelle für Wissenschaftliche Weiterbildung (KWW) zur Mediatorin ausbilden lassen.

 

Innere Konflikte

In jüngste Zeit habe ich selbst am eigenen Leib erleben dürfen, wie das Leben einen verspult, wenn vieles zeitgleich passiert. Wieder ging ein Chef von mir unerwartet. Nochmal durfte ich zurück bleiben, die neue Situation managen und versuchen, irgendwie mit allem klar zu kommen.

Fast zeitgleich kam bei meiner Mutter das Thema Pflege auf mit allem, was dazu gehört.

Innerlich habe ich viele Kämpfe mit mir ausgefochten, wohl wissend, dass kämpfen hier nichts bringt, dennoch habe ich es getan. Erst als ich die Situation angenommen habe, sie mir angesehen habe, erst dann kam die Lösung. Eine Lösung, die für mich gut passt, und mit der ich auch meiner Umwelt dienen kann.

 

FriedensStifterin und KonfliktLöserin

Ich kann durchaus beim Sport und auch im Geschäft auch aggressiv auftreten. Doch hat für mich diese Aggressivität hier den Sinn, dass ich gezielt dahin greife, wo handeln für ein Miteinander gerade notwendig ist.

Frieden passiert nicht einfach so von alleine. Und Frieden kostet durchaus etwas: Unsere Zeit, unsere Erfahrung, unseren Einsatz und natürlich unser Geld. Ich finde es durchaus interessant, dass wir für Krieg Gelder ohne Ende ausgeben (in Gerichtsverhandlungen, in Strategien um mehr Macht zu erlangen und letztlich natürlich auch den aktiven Krieg mit Waffen) jedoch oft meinen, der Friede müsste umsonst zu uns kommen.

Frieden fängt bei mir an. Und bei jedem einzelnen von uns. Das zieht Kreise. Ich sehe mich als Friedensstifterin.

Und darum bin ich Mediatorin.

 

Konflikte als Chance

Hinter jeder Auseinandersetzung gibt es auch immer und immer wieder die Chance, neue Brücken zu bauen. Und natürlich die Gelegenheit, die Hand eines anderen Menschen zu ergreifen. Denn wir stehen in Beziehung zueinander. Immer.

Als zertifizierte Mediatorin bin ich Mitglied im Bundesverband Mediation und in der Deutschen Stiftung Mediation.

Gerne können Sie mich über das Kontaktformular kontaktieren

 

Danke

Begleitet haben mich auf diesem Weg viele Personen, jedem einzelnen möchte ich mein Danke aussprechen.

Besonders danken möchte ich

Sabine Renninger, die mich mit ihrer fantastischen Aufstellungsarbeit dazu gebracht hat, in ganz andere Richtungen zu denken.
http://www.beratungtherapie.de

Roswitha Fürst, die mich mit ihrem Innere Kraft Training darin unterstützt hat, wirklich die Ausbildung zur Mediatorin zu machen und das erste mal in mir der Wunsch geweckt hat, die Selbständigkeit anzustreben.
https://www.roswitha-fuerst.de

Doris Cynis, die mich seit über einem Jahr als Mentorin, Beraterin, Zuhörerin begleitet, mir hilft, den Weg in die Selbständigkeit und zu mir zu finden und dabei auf eine sehr liebevolle Art niemals locker lässt.
https://www.naturwesen-doris.de


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